Mitten im Malestream - Richtungsstreits in der neuen Frauenbewegung
Die Feminale präsentiert den neuen Film von Helke Sander
 
Premiere in Anwesenheit 
von Helke Sander 
 
am 18. Januar 2006 um 19:30 Uhr 
im Filmhaus Kino Köln 
 
Ein Film-Essay von Helke Sander
Deutschland 2005, Digi Beta/DVD, 92 Min.
 
"Heute weiß kaum mehr jemand, dass die Frauenbewegung 1968 mit dem Anliegen anfing, die Gesellschaften so zu verändern, dass Frauen darin Kinder gebären können, ohne selber dadurch Nachteile zu haben und ins Abseits zu geraten. Diese Anfänge waren international und antipatriarchal. Die beginnende neue Frauenbewegung fühlte sich verbunden mit dem Kampf gegen Ausbeutung und Armut. Die Frauen damals fragten sich: Was eint uns, was trennt uns? In welcher Weise profitieren wir in den westlichen Ländern von den herrschenden (Ohn)Machtsverhältnissen? Wie lässt sich die Arbeit gegen Ausbeutung mit der Arbeit gegen das Patriarchat verbinden? Was ist Gleichberechtigung, was ist Befreiung? Das waren Fragen, die politisch beantwortet werden wollten und die schon Anfang der siebziger Jahre zu lähmenden Krisen führten." Helke Sander 
 
Die Lust an der Theorie war groß, die praktischen Fragen sollten vieles einschließen. Über einige der daraus resultierenden Konflikte erzählt der neue Film von Helke Sander – und rollt die Diskussion aus heutiger Sicht neu auf. Ein Spannungsfeld aus Geschichte und Gegenwart entsteht. 
 
Das Filmgespräch mit Helke Sander führt Carla Despineux. 
 
Weitere Termine: 19.- 21.01. und 23.- 25.01. 2006 um 18:00 Uhr