Irina Uralskaya: Filmbeispiele aus 20 Jahren
Am Dienstag, 29. Januar 2008, 19.30 Uhr im Kino in der Brücke
 
Die Feminale ist zusätzliche Kooperationspartnerin für die Lecture Nr. 2: 
 
Irina Uralskaya: Filmbeispiele aus 20 Jahren 
 
LaDOC-Gastgeberinnen sind die Regisseurin Christiane Büchner und die Editorin Gesa Marten, die die Moskauer Kamerafrau Irina Uralskaya präsentieren werden. 
 
LaDOC: "Irina Uralskaya gehört derzeit zu den gefragtesten Kamaraleuten Russlands. Als sie in den 80er Jahren an der ältesten Filmschule der Welt, der VGIK in Moskau, Kamera studieren will, schafft sie zwar die Aufnahmeprüfung, wird aber zunächst - weil sie eine Frau ist – für das Kamerastudium nicht zugelassen. Als sie schließlich doch zugelassen wird und später ihr Diplom macht, ist die Sowjetunion bereits im Zerfall begriffen und mit ihr die staatliche Filmindustrie. Aber Irina lässt sich nicht entmutigen: Sie dreht ohne Honorar, streift für die neu aufkommende TV-Sensationspresse durch das nächtliche Moskau und dreht und dreht und dreht, vor allem Dokumentarfilme. Sie erarbeitet sich ein beeindruckendes Repertoire. Ihre Kameraarbeit zeichnet sich durch eine große Offenheit aus. Ins Auge fallen Titel wie OH, MARQUISE DE SADE (R.: S. Markov), ein Dokumentarfilm-Musical gedreht in ihren Anfangsjahren als Kamerafrau. Es folgten Arbeiten für viele namhafte Regisseurinnen und Regisseure. Darunter VOICES (R.:A. Osipov, 1997 ) oder THE HARVEST TIME ( R..: M. Razbezhkina, 2004). Ohne Budget gedreht wurde HAPPY BIRTHDAY (R.: L.Sadilova, 1998, u.a. beim IFF Rotterdam im Wettbewerb). Der neuste lange Film, mit Irina Uralskaya an der Kamera heisst YAR, Regie wieder Marina Razbeshkina. Derzeit arbeitet Irina Uralskaya zusammen mit den LaDOC-Mitgliedern Christiane Büchner und Gesa Marten an dem abendfüllenden Dokumentarfilm "pereSTROIKA". Die Gelegenheit wird genutzt, um Irina Uralskaya im Rahmen der LaDOC Lectures 2008 erstmals einem deutschen Publikum persönlich vorzustellen. Gezeigt werden Ausschnitte aus Filmen unterschiedlicher Genres und Produktionsweisen, bei denen Irina Uralskaya die Kamera gemacht hat." 
 
Ort der Veranstaltung: 
Filmclub 813 e.V.; Kino in der Brücke 
Hahnenstr. 6, 50667 Köln 
Eintritt: 5,00 € 
Kartenvorbestellung per Fax bei LaDOC: 0221 – 728611 
Treffpunkt anschließend: 
Café Lichtenberg, Richmod-./Ecke Wolfstraße 
 
 
 
http://www.ladoc.de